Lexware Technik: Schutz von Portfreigaben,Sicherheitseinstellungen, Datenpfade, Ordnerfreigaben mit Meldung „keine Schreibrechte in diesem Verzeichnis“

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Lexware Software Technik: Portfreigaben, Firewalleinstellungen, Proxyverwaltung für Elster, E-Service, Lisa und Dakota


Problemerkennung der fehlenden Schreibrechte:

Fall 1 mit Fehler-Meldung ‚Keine Schreibrechte in diesem Verzeichnis‘ bei Erstellung der Datensicherung

Die Datensicherung bei Lexware-Nutzern mit Betriebssystem Windows 10 Version 1709 Fall Creators Update  bricht mit o. g. Meldung ab.

Fall 2 mit Fehler-Meldung: Keine Schreibrechte / keine Dateifreigabe unter Win7/2008R2 – STATUS_INVALID_HANDLE

Diese Meldung erhalten Sie nach den Microsoft Windows Updates KB4480970 und KB4480960. Nach diesen Windows Updates können sich Server Win7/2008R2 und Client nicht mehr sehen. Somit kann der Client auch nicht mehr auf die Dateifreigabe des Servers zugreifen.

Problemumfeld der fehlenden Schreibrechte im Ordner der Lexware Datenbank:

zu Fall 1 während der Datensicherung:

Bedrohungen aus dem Internet abwehren, Ports im Router und Ordner auf den Festplatten gezielt freigeben und vor Datenmißbrauch schützen/Dateneinblick von oder Datentransport an Hacker abwehren:

Grundlegende Gefahren gehen vom Arbeitsplatz mit Mailverkehr und Browsernutzung für das gesamte Netzwerk und/oder Einzel-PC sowie ständig angeschlossenen Wechselfestplatten/USB-Sticks aus, wenn unreflektiert Anhänge geöffnet oder Mails gefälschter Herkunft in der Hektik des Arbeitsalltags auf der Festplatte des Arbeitsplatzes landen.

Schützen des PCs vor Ransomware beispielsweise via Windows Defender oder mittels anderer Sicherheitssoftware, die ähnlichen Schutz bei Ihnen anwendet (in deren Einstellungen freizuschalten) -Beitragsbild oben stellt dar, wo die Einstellung beim Windows Defender zu finden ist, die hier noch der Feineinstellung bedarf – sichert Ihre unternehmerische Existenz.

Unabhängig davon, dass für Stamm- und Bewegungsdaten aller betrieblich notwendigen Softwareapplikationen täglich Datensicherungen erstellt werden sollten, welche selbst nicht im Netzwerk zu finden sind und die sich auch nicht auf Sicherungsmedien befinden, die eigenständig Internetaufrufe bewerkstelligen können.

Microsoft bietet seit Windows 10 Version 1709 Fall Creators Update eine neue Funktion mit der Bezeichnung ‚Überwachter Ordnerzugriff‘ an. Diese Funktion erreichen Sie über ‚Einstellungen – Update und Sicherheit – Windows Defender – Windows Defender Security Center‘.

Information von Microsoft zu Angriffen via Internet über Outlook/Email oder Browseranhänge:

„Ransomware ist Schadsoftware, die den Zugriff beschränkt – oder sogar verhindert, dass Sie Ihren PC nutzen können – oder Ihre Dateien verschlüsselt. Anschließend wird versucht, Sie zu einer Geldzahlung (einem Lösegeld) zu zwingen, um Zugriff auf Ihre Dateien zu erhalten.

Dies sind einige der Methoden, wie Sie von Ransomware infiziert werden können:

  • Besuch unsicherer, verdächtiger oder gefälschter Websites
  • Öffnen von E-Mails und E-Mail-Anlagen, die Sie nicht erwarten oder die von Personen stammen, die Sie nicht kennen
  • Öffnen schädlicher oder fehlerhafter Links in E-Mails, Facebook-, Twitter- und anderen Social-Media-Beiträgen oder in Instant Messenger-Chats, z. B. Skype

Sie können gefälschte E-Mails und Webseiten häufig daran erkennen, dass diese Rechtschreibfehler enthalten oder ungewöhnlich aussehen. Achten Sie auf ungewöhnliche Schreibweisen von Firmennamen (z. B. „PayePal“ anstelle von „PayPal“) oder ungewöhnliche Leerzeichen, Symbole oder Satzzeichen (z. B. „iTunesCustomer Dienst“ anstelle von „iTunes Kundendienst“).

Ransomware eignet sich für jeden PC, unabhängig davon, ob er als Heimcomputer, PC in einem Unternehmensnetzwerk oder Server einer Regierungsbehörde verwendet wird. […]

Quelle: https://support.microsoft.com/de-de/help/4013550/windows-protect-your-pc-from-ransomware

Sie benötigen daher Angaben, welche Dateien/Ausführungsaufrufe auf den PCs/dem Server und den Ports im Router für den Internetzugriff freizuschalten sind, um mit Lexware Software überhaupt arbeiten zu können, ohne ständig gehindert zu werden, falls Ihre Sicherheitssoftware während Ihrer Dateneingaben meint, Sie würden selber die „Malware“ sein oder ausführen.

zu Fall 2 bei Aufruf des Programms am Client:

Dieser Fehler tritt nach der Installation der Windows Updates KB4480970 und KB4480960 auf, wenn der Client-Nutzer auf dem Server (der auch die Netzwerkfreigabe bereitstellt) in der Administratoren-Gruppe hinterlegt ist.

Wenn der Client-Nutzer auf dem Server ein normaler Benutzer ist, funktionieren die Netzwerkfreigaben – nach jetzigem Stand – problemlos. Die beiden o. g. Updates begrenzen die Rechte beim Zugriff auf die Freigabe. Das Problem tritt auch bei deaktivierter Passwortabfrage auf: siehe Heise-Artikel vom 10.01.2019

Problembehebung als Wiederherstellung fehlender Schreibrechte:

zu Fall 1 für Datensicherungszwecke:

  • Klicken Sie auf das das Windows-Symbol in der Taskleiste mit der rechten Maustaste und danach auf den Begriff „Suchen“.
  • Wechseln Sie in ‚Viren- und Bedrohungsschutz – Ransomware Schutz – überwachten Ordnerzugriff.
  • Deaktivieren Sie diese Funktion durch einen Klick auf ‚Aus‘.Wenn die Funktion deaktiviert ist, dann kann die Datensicherung wieder erstellt werden.

zu Fall 2 bei Aufruf des Programms am Client:

Zu diesem Sachverhalt gibt es eine Microsoft-Lösung : Microsoftartikel.

Die Anleitung von Microsoft gilt offiziell für Vista. Bei Lexware-Holine- Kunden haben wir die Erfahrung gemacht, dass das im Artikel hinterlegte Vorgehen auch unter Windows 7 und Server 2008R2 funktioniert.

Problemvermeidung und Kontrolle:

Sie benötigen daher Angaben, welche Dateien/Ausführungsaufrufe auf den PCs/dem Server und den Ports im Router für den Internetzugriff freizuschalten sind, um mit Lexware Software überhaupt arbeiten zu können, ohne ständig gehindert zu werden, falls Ihre Sicherheitssoftware während Ihrer Dateneingaben meint, Sie würden selber die „Malware“ sein oder ausführen:

Lexware Software Technik: Portfreigaben, Firewalleinstellungen, Proxyverwaltung für Elster, E-Service, Lisa und Dakota


Lern-Ware Hinweis:

Unsere Kooperationspartner verfügen über geprüfte Datenschutzbeauftragte (TÜV Nord) und geprüfte IT-Sicherheitsbeauftragte (TÜV Rheinland), die unseren Software-Abo Kunden deren eigenen betrieblichen IT-Sicherheitsbedürfnisse, notwendige softwaregebundenen Schutz-Maßnahmen und erforderliche Bentuzerrechte-Vorkehrungen vor Augen führen (Anlayse) und schulen (Vorschlagskonzept mit sinnvollen „Technisch organisatorischen Maßnahmen“ =“TOM“ der DSGVO). Ihre betriebliche IT-Sicherheitsvorkehrungen sind die Kehrseite der für Datenschutz benötigten Mahßnahmen. Zwei Seiten der gleichen Medaille in einem Aufwasch.

Unsere betriebsindividuellen Analysen und Vorschlagskonzepte erhalten unsere Lexware- Software-Abokunden natürlich für maßvolles Entgelt. Bei Bedarf bitte melden.


 

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